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Haustyp in der Mark Brandenburg, Vorpommern, im Oderbruch und in der Lausitz. Mittelflurhäuser sind entwicklungsgeschichtlich aus dem niederdeutschen Bauernhaus hervorgegangen. Das große Hallenhaus wurde verkleinert, die ursprünglich mit Fuhrwerken befahrbare Diele auf die Größe eines Flurs reduziert. Sie behielt aber ihre Lage in der Mitte (unter dem First) des Hauses bei. Aus dieser Tatsache erklärt sich die Bezeichnung Mittelflurhaus. Wie alle Bauernhäuser waren auch Mittelflurhäuser ursprünglich Fachwerkbauten, sie durchliefen die übliche Entwicklung, wurden umgebaut, verbrauchte Außenwände wurden durch massive Wände ersetzt, die Giebelseiten erhielten dabei Stuckfassaden im jeweiligen Zeitgeschmack, auch wurden teilweise die Eingänge zur Traufseite
verlegt. Die letzten massiven Mittelflurhäuser entstanden in Brandenburg (überwiegend durch
Umbau) noch bis etwa 1905, z.B. im nordwestlichen Umland von Berlin.
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