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Grundsätzlich ist ein Mischmauerwerk ein Mauerwerk aus unterschiedlichen Steinarten. Die Mauerwerksnorm DIN 1053-1 versteht darunter allerdings eine Verbundkonstruktion aus einer statisch tragenden Innenschale aus künstlichen Steinen mit einer vorgesetzten Natursteinverblendung. Wobei solch eine Konstruktion heutzutage kaum noch angewandt wird. Zurück zu ersterem. Wenn unterschiedliche Steinmaterialien (z.B. KS-Steine und Mauerziegel) innerhalb eines Mauerwerkverbands Verwendung finden, kann es zu großen Problemen kommen. Durch kurz- oder langzeitige Belastungen, Temperaturschwankungen oder Feuchtigkeitsauf- oder -abnahme kommt es zu unterschiedlichen Ausdehnungen der verschiedenen Materialien. Die Folge sind Risse im Mauerwerk oder Putz, die schwierig bis garnicht zu kontrollieren sind.
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