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Marqueterie

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Die Marqueterie ist eine Furniertechnik, bei der die verschiedenen Teile nicht, wie bei Intarsien üblich, in einem Kernholz versenkt, sondern aus Furnierholz ausgeschnitten und wie bei einem Puzzle zusammengefügt werden. Es wird von einem Grundfurnier ausgegangen, in das die übrigen Teile eingepasst werden. Auf das Grundfurnier wird das Motiv mit Kohlepapier aufgezeichnet. Dabei ist zu beachten, dass die Vorlage spiegelverkehrt sein muss, denn alle Arbeiten finden von der Rückseite her statt. Teil für Teil muss einzeln ausgeschnitten und durch ein andersfarbiges Teil gleicher Größe ersetzt werden. Da kann sich jeder vorstellen, dass dies eine ziemlich zeitaufwendige Arbeit ist, für die jede Menge Geduld aufgebracht werden muss. Damit die Teile auch genau ineinanderpassen wird das einzufügende Teil quasi als Schablone benutzt. Mit einem Messer werden die Umrisse auf das Grundfurnier übertragen, eingeritzt und anschließend ausgeschnitten. Nun kann das neue Furnierstück in die entstehende Lücke eingesetzt werden. Dazu wird der tropfenweise auf die Fugen aufgebrachte Holzleim mit einem Stechbeitel gepresst und anschließend mit einer Aluminiumschiene und Gewichten fixiert. Die Aluminiumschiene wird verwendet, damit nichts festklebt.

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