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Der Grundriss für ein Mandala-Dach ist entweder kreisrund oder besteht aus einem regelmäßigen Vieleck, vorzugsweise aus einem Achteck (Oktogon). Aufgrund der besonderen Anordnung aller Sparren untereinander werden keinerlei anderen Pfetten oder Pfosten zur Lastabtragung benötigt, jeder einzelne Sparren ist aber unverzichtbarer Bestandteil des Tragsystems. Fällt nur einer der Sparren aus, ist die Stabilität des gesamten Daches nicht mehr gegeben. Die Kräfte, die auf das Dach einwirken, werden spiralförmig und über Biegung in den Sparren auf die darunter liegenden, um den Grundriss symmetrisch herumlaufenden Fußpfetten und die darunter angeordneten Wände abgetragen. Die geringen nach außen wirkenden Kräfte werden über die einzelnen Sparren und deren zimmermannsmäßigem Anschluss mit Kerven auf die Fußpfetten übertragen, die wiederum untereinander verblattet sind und so ein geschlossenes Ringsystem bilden.
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