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Magnetschlösser werden als Sicherheitsschlösser eingeordnet. Sie weisen mehrere Zuhaltungen auf, die dann individuell dem Sperrcode entsprechend entsperrt werden müssen, damit der Riegel betätigt werden kann. Wie der Schließzylinder arbeitet auch das Magnetschloss mit Stiften. Doch wie der Namen schon sagt, spielen auch Magnete eine Rolle. Es gibt drei unterschiedliche Funktionsweisen: Schiebemagnete, Drehmagnete und Taumelstifte. Die ersten Magnetschlösser arbeiteten mit Schiebemagneten und dem Prinzip der Anziehung und Abstoßung. Die magnetischen Stifte entsperren sich nur, wenn am Schlüssel ein passender Gegenpol vorhanden ist. Beim Prinzip der Drehmagneten werden die Stifte vom Schlüssel gedreht und geben eine Mechanik frei, wenn sie richtig stehen. Beim Prinzip der Taumelstifte müssen sechs Stifte mit einem magnetischen Schlüssel in die richtige Position gebracht werden, so dass sie in eine Schablone passen. Der Magnet auf dem Schlüssel kann 6 oder 8 verschiedene Stellungen haben, so dass eine Vielzahl von Kombinationen möglich ist. Das Schloss ist dadurch extrem einbruchsicher.
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