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Leuchtstoffröhre

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Leuchtstoffröhren sind so genannte Entladungslampen, bei denen durch eine elektrische Entladung zwischen den beiden Polen des Glasrohres eine kaum sichtbare UV-Strahlung erzeugt wird. Das Licht entsteht erst dadurch, dass der in die Innenseite des Glasrohres eingefüllte Leuchtstoff durch das UV zum Leuchten angeregt wird. Dieser Leuchtstoff ist in aller Regel das Edelgas Argon oder ein Gemisch aus Argon-Neon-Krypton. Aus diesem Grund werden Leuchtstofflampen im allgemeinen Sprachgebrauch auch "Neonröhren" genannt. Neben den Gasen befindet sich in den Röhren auch das zur Strahlung notwendige Quecksilber, und zwar in dampfförmigen Zustand, wobei die Hauptmenge unter Normalbedingungen flüssig ist. Damit sind Leuchtstofflampen entsorgungspflichtig, sofern sie gewerblich eingesetzt werden, was hauptsächlich der Fall ist. Leuchtstoffröhren erhellen weltweit Büros, Firmengebäude, Tiefgaragen usw. Der Marktanteil dürfte bei 70 % liegen, was vor allem darauf zurückzuführen ist, dass sie besonders wirtschaftlich sind und eine extrem lange Lebensdauer von 12.000 Stunden haben (Glühlampen nur etwa 1.000 Stunden). Die Standardröhren haben einen Durchmeser von 26 mm, neuere Röhren sind mit 16 mm erheblich schlanker. Für Spezialanwendungen gibt es auch bleistiftdünne Röhren von nur 7 mm Durchmesser.

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