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Leuchtpigmente

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Pigmente, die im Dunkeln leuchten oder am Tag besonders starke Leuchtkraft besitzen, werden als Leuchtpigmente bezeichnet. Dabei wird zwischen selbstleuchtenden, nachleuchtenden, fluoreszierenden Pigmenten und Tagesleuchtfarben unterschieden. Selbstleuchtende Pigmente enthalten radioaktive Stoffe, sind sehr teuer und werden wegen ihrer Strahlung kaum noch eingesetzt. Nachleuchtende Pigmente bestehen aus Schwefelverbindungen von Zink. Sie leuchten nach vorheriger Lichteinwirkung. Fluoreszierende Pigmente wandeln kurzwelliges UV-Licht in sichtbares Licht um und verstärken dadurch die Leuchtkraft. Sie leuchten nur während der Bestrahlung. Tagesleuchtfarben leuchten durch Fluoreszenz bereits bei normalem Tageslicht. Sie werden deshalb für Signalfarben, Warntafeln usw. verwendet.

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