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Unter Leichtlehm versteht man im traditionellen Bau ein sehr mageren Lehm, der unter wesentlicher Zugabe von Pflanzenfaser (z.B. Hanf, Holzfaser) in den Lehm gewonnen wird. Die Pflanzenfasern verhindern Rissbildung während der Trocknung und später bei Feuchtigkeitsschwankungen. Außerdem hat er einen besseren Wärmedämmwert. Dieser Leichtlehm wird zumeist in Ausfachungen von Fachwerkhäusern verwendet. Der Leichtlehm bezieht sich auf Dichten von 600 kg/m³ bis 1.400 kg/m³. Schwerere Lehmmischungen werden als Massivlehm bezeichnet und kann statische Funktionen übernehmen.
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