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Kunststoffschäume haben im Bauwesen eine besondere Bedeutung. Sie verbinden die Eigenschaften der Kunststoffe wie beispielsweise die Widerstandsfähigkeit gegen pflanzliche und tierische Schädlinge mit den Schaumstoffeigenschaften. Man unterscheidet Schaumstoffe nach der Kunststoffart, dem Gefügeaufbau, dem mechanischen Verhalten und den Herstellungsverfahren. Haben Schäume einen geschlossenzelligen Gefügeaufbau, werden Luftaustausch und Feuchtigkeitstransport unterbunden. Sie eignen sich daher zur Wärmedämmung, als Dampfsperre oder als Schalkörper. Offenzellige Schaumstoffe eignen sich mehr zur Schallschluckung. Schäume aus Polyurethan haben beispielsweise innen ein geschlossenzelliges, in der Außenzone ein dichtes, fast zellenfreies Gefüge. Man stellt daraus selbst tragende Bauteile her, wie z.B. Türen und Stühle sowie Imitationen von Holzbalken und Türfüllungen. Harte Schaumstoffe werden aus Phenolharz oder Harnstoffharz gefertigt. Sowohl für harte, als auch für weiche und elastische Schäume können Polyurethanharze verwendet werden.
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