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In bestimmten Mineralien, wie zum Beispiel dem Gipsmineral, ist chemisch gebundenes Wasser vorhanden, das sogenannte Kristallwasser. Gips kommt mit einer unterschiedlichen Anzahl von im Kristall eingelagerten Wassermolekülen vor. Am häufigsten ist das Dihydrat mit zwei Wassermolekülen pro Calciumsulfatmolekül. Anhydrit ist ein Gips ohne Kristallwasser, der sofort mit Wasser reagiert und es unter Volumenvergrößerung und Hitzeentwicklung in das Kristall einbaut, wobei Dihydrat (Gipsstein) entsteht. Das Brennen von Gipsstein setzt je nach Temperatur unterschiedliche Anteile des Kristallwassers frei, wobei gezielt verschiedene Gipssorten mit unterschiedlichen Anwendungsmöglichkeiten hergestellt werden können
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