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Eine Kreuzstakendecke ist eine Bauart von Holzbalkendecke. Sie ist heute allerdings nicht mehr gebräuchlich, sie war bis etwa 1918 vor allem bei großen Spannweiten gefragt. Durch den gekreuzten Einbau der Wickelstaken sollte die Quersteifigkeit der Decke verbessert werden. Wickelstaken deshalb, weil die Staken mit Strohlehm umwickelt waren. Die Kreuzstaken bestanden aus sich kreuzenden, vier bis fünf Zentimeter starken Latten, die im Abstand von einem bis zwei Meter oder als Zwischendecke nebeneinander gelegt wurden. Dadurch ließen sich die Einzellasten auf mehrere Balken verteilen. Da bei dieser Bauweise horizontale Druckkräfte wirken, müssen genügend Spannanker aus Stahl in die Deckenebene einbezogen werden.
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