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Kreuzt man zwei Tonnen (vgl. Tonnengewölbe) von gleichem Querschnitt, so erhält man das Kreuzgewölbe. Blickt man von unten auf das Wölbungsfeld, so erkennt man die sich kreuzenden diagonalen Schnittlinien, die sogenannten Grate. Man spricht daher von Kreuzgratgewölbe. Von den Graten werden vier Kappen begrenzt. Das Kreuzgratgewölbe war der in der Romanik gängigste Gewölbetyp.
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