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Korrosivitätsklassen bezeichnen die Einteilung unterschiedlich starker atmosphärischer Korrosion an metallischen Werkstoffen. Sie werden aus Massenverlustraten ermittelt. Dazu werden Drahtwendeln aus Stahl, Zink, Kupfer und Aluminium üblicherweise ein Jahr lang am vorgesehenen Standort des Objektes ausgelagert. Aus den Masserverlustraten aufgrund der Korrosion ergeben sich die vier Korrosivitätsklassen C1 bis C4. C1 bezeichnet hier den trockenen Innenraum mit sehr geringer Korrosionsbelastung. Über C2 (geringe Korrosionsbelastung) und C3 (mittlere Korrosionsbelastung) steigert es sich bis zu einer hohen Korrosionsbelastung und C4. Diese ist zum Beispiel in Schwimmbädern, Chemieanlagen oder bei Küstenklima mit mittlerem Chloridgehalt gegeben.
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