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Kompost ist das Zersetzungsprodukt organischer Abfälle. Die Kompostierung läuft im wesentlichen in zwei Phasen ab: Zuerst werden in der sog. Abbauphase die organischen Materialien durch Bakterien in ihre Bestandteile zersetzt. Innerhalb weniger Wochen zerfällt das Material unter großer Wärmeentwicklung. Das Innere des Komposthaufens kann dabei durchaus 80 Grad heiß werden. Dabei werden Krankheitserreger und Unkrautsamen vernichtet. Danach sinkt die Temperatur und die Abbauphase verläuft deutlich ruhiger. In der folgenden Aufbauphase entstehen die Huminstoffe, die gemeinsam mit Tonmineralien wichtig für die Bodenqualität sind. Es kommt im Kompost zur Ansiedlung von Regenwürmern, Borstenwürmern und Spinnentieren, die für einer zusätzliche Zerkleinerung und eine bessere Durchmischung des Kompostes sorgen. Durch die Verwendung von Kompost profitiert der eigene Garten durch die Zufuhr von Humus- und Nährstoffen spürbar: Die Bodenqualität steigt, die Pflanzen wachsen kräftiger und werden unempfindlicher gegen Schädlinge.
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