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Klimaklassen geben bei Wohnungstüren Auskunft darüber, in welchen Temperaturbereichen eine Tür verwendet werden sollte. Türen, insbesondere Wohnungseingangstüren und Haustüren aus Holz, sind ständig unterschiedlichen klimatischen Zuständen ausgesetzt. Im Treppenhaus eines Mehrfamilienhauses kann es trocken und kalt, in der Wohnung selbst warm und z.B. aufgrund schlechter Lüftung feucht sein. Und eine Haustür kann von einer Seite Eiseskälte ausgesetzt sein, während die andere Seite im Warmen "hängt". Der Fachmann spricht in diesem Fall auch von einem "Differenzklima". Das Differenzklima kann zur Folge haben, wenn die Holztüren Billigprodukte sind, dass sich die Türblätter verziehen oder aufschüsseln, die Türen also nicht mehr dicht sind. Die Folge ist Durchzug und Wärmeverlust. Um dem Bauherrn eine Orientierung zu geben, sind Klimaklassen nach RAL RG-426 und EN 79 geschaffen worden. Grundsätzlich ist bei Räumen mit regelmäßig höherer Luftfeuchte aufgrund von ständig offenstehenden ("gekippten") Fenstern usw. die Klimaklasse III ratsam. Türblätter aus Holz für Badezimmer, die einer extrem hohen Luftfeuchte ausgesetzt sind, werden nicht nach Klimaklassen eingeteilt. Hierfür gibt es spezielle Feuchtraumtüren.
Klima- klasse |
Warme Seite |
Kalte Seite |
Einsatzempfehlung |
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Temperatur |
relative Luftfeuchte |
Temperatur |
relative Luftfeuchte |
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| I |
23 °C |
30 % |
18 °C |
50 % |
z.B. Wohnungs-Innentüren |
| II |
23 °C |
30 % |
13 °C |
65 % |
z.B. Wohnungsabschluß- türen, Eingangstüren von Praxen, öffentlichen Verwaltungen, Kellerabgangstüren |
| III |
23 °C |
30 % |
3 °C |
80 % |
z.B. Wohnungsabschluß- türen, Eingangstüren von Praxen, öffentlichen Verwaltungen, Kellerabgangstüren, Türen zu nicht ausgebauten Dachgeschossen |
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