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Ein Möglichkeit des Korrosionschutzes ist die Kathodenschutztechnik. Sie wird vor allem bei Erdgasleitungen aus Stahl angewendet. Jede Art von Korrosion findet immer in Verbindung mit einem Ladungstransport vom Metall in Richtung Erdboden oder Wasser statt. Strom tritt von der Kathode in positiver Richtung in den Elektrolyt aus. Bei diesem Vorgang lösen sich Ionen aus der Metallstruktur. Um Korrosion zu stoppen, wird mittels entlang der Pipelines verlaufender Kabel elektrischer Gleichstrom in umgekehrter Richtung vom Erdboden zum Metall geleitet. Die Stromstärke richtet sich nach der gemessenen Korrosionsgeschwindigkeit und beträgt für Stahl etwa 0,9 V. Das bedeutet, dass beim Erreichen dieses Wertes an einer Stahloberfläche keine Ionen mehr aus dem Metall herausgelöst werden können. Die Korrosionsgeschwindigkeit beträgt dann Null. Der kathodische Korrosionsschutz garantiert die Haltbarkeit von erdverlegten Metallkonstruktionen und unterstützt damit wesentlich den sicheren Transport von Erdgas.
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