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Kammerräucherung ist die konventionelle Art der Räucherung von gerbsäurehaltigem Holz wie beispielweise Eiche. Bei der Räucherung werden die fertigen Holzstäbe oder Lamellen in eine dicht zu verschließende Kammer gelegt. Dort werden Gefäße aufgestellt, in denen sich Salmiak in flüssiger Form befindet. Das Salmiak als Base reagiert mit der Gerbsäure und färbt das Holz dunkler. Der Räuchervorgang ist sehr zeitintensiv und witterungsabhängig. Der Prozess ist nicht kontrolliert, die Steuerung erfolgt durch Erfahrungswerte. Die Eindringtiefe ist nicht genau kontrollierbar und das Verfahren ist bedenklich hinsichtlich der Umweltbelastung, daher ist das Verfahren der Kernräucherung vorzuziehen. Geräuchertes Holz ist häufig bei Parkett anzutreffen.
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