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Hubkolbenpumpe

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Hubkolbenpumpen gehören zur Gruppe der oszillierenden Verdrängerpumpen. Der typische Aufbau einer solchen Pumpe besteht aus zwei in Reihe liegenden Doppelkolben. Jeder Kolben unterteilt sich in zwei Bereiche: in den meist hydraulisch betriebenen Antriebszylinder und in den Förderzylinder. Das zu fördernde Material fließt vom Vorratsbehälter in den jeweiligen Förderzylinder, der gemäß Takt zur Befüllung ansteht. Dann wird im Fördertakt das Mörtelmaterial ausgestoßen. Dabei fungiert eine Rohrweiche als Verbindung zwischen Druckleitung und förderndem Zylinder. Die Rohrweiche wird hydraulisch zu dem Zylinder geschwenkt, der mit seinem Fördertakt beginnt. Kolbenpumpen gehören zur Gruppe der pulsierenden Dichtstrompumpen, die abrasive und hoch viskose Schlämme fördern können. Mit dieser Fördertechnik sind Fließestriche auf Calciumsulfat- oder Zementbasis sowie Leichtbeton pumpbar. Auch Normal- und Spezialbetone oder auch Spritzbetone können auf diese Weise zum Verarbeitungsort transportiert werden. Wichtig ist die richtige Konsistenz des geförderten Materials. Die maximale Zuschlagskörnung ergibt sich primär aus dem Aufbau der Kolbenpumpe und dem Durchmesser der Förderzylinder. Typisch sind maximale Körnungen zwischen 16 und 32 mm.

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