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Die Ausgangsbasis für die Dämmplatten bilden allein natürliche Rohstoffe. Die Holzwolle wird aus heimischen Hölzern wie Fichte oder Kiefer hergestellt. Dies geschieht in einer Holzwollemaschine, wo ausreichend luftgetrocknete Holzstämme zu Holzwolle verarbeitet werden. Bei der Herstellung wird auf die Verwendung von Formaldehyd und Pilzgiften verzichtet. Dennoch sind Holzwolle-Platten widerstandsfähig gegen Verrottung, Pilzbefall und Feuer. Sie können daher zur Dämmung von Dach, Decke oder Wand im Innen- und Außenbereich verwendet werden. Holzwolle-Platten sind nicht nur ein Dämmstoff, sie werden auch als wandbildender Baustoff für beispielsweise leichte Trennwände eingesetzt. Eine weitere positive Eigenschaft der Platte ist die Schalldämmung. Ohne Putzauftrag wirkt sie aufgrund ihrer offenen Porenstruktur als Schallabsorber. Die Holzwolle-Platte ist allerdings auch ein hervorragender Putzträger und besitzt gute Brandschutzeigenschaften. Bei Holzständerwänden, Holzbalken- und Stahlträgerdecken wird die Feuerwiderstandsklasse F 30 erreicht, in Verbindung mit Stahlbetondecken sogar die Feuerwiderstandsklasse F 180. Eine andere Bezeichnung für Holzwolle-Platte ist Holzwolle-Leichtbauplatte. Diese Bezeichnung ist etwas irreführend. Sind Holzwolle-Leichtbauplatten doch die Schwersten unter den Holzwerkstoffen. Das liegt vor allen daran, dass keine Kunstharze als Bindemittel verwendet werden wie bei Spanplatten, sondern Zement, Magnesit oder Gips.
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