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Holzschutzmittel

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Als Holzschutzmittel werden verstanden wasserlösliche, ölige, lösemittelhaltige, pastenförmige oder gasförmige Produkte zur vorbeugenden und/oder bekämpfenden Behandlung von Holz oder Holzwerkstoffen gegen Witterungseinflüsse, Pilze, Insekten oder Meerwasserschädlinge verstanden. Der Begriff Holzschutzmittel ist gesetzlich nicht festgelegt und die Zahl der Produkte kaum zu überblicken. Die eingesetzten Wirkstoffe haben die Eigenschaft auszugasen und auf diese Weise die Raumluft zu belasten. Im Innenbereich von Wohnungen oder Häusern ist der Einsatz von chemischen Mitteln zum Holzschutz unnötig, da hier keine günstigen Lebensbedingungen für Pilze oder Insekten vorherrschen. Im Außenbereich können vor allem konstruktive Maßnahmen wie ausreichende Dachüberstände, gemauerte Sockel und die Hinterlüftung von Fassaden das Holz schützen. Völlig auf eine Behandlung des Holzes verzichten sollten Sie immer bei Saunen, Kinderspielzeug und Sandkästen. Für statisch tragende und aussteifende Holzbauteile wie z.B. Dachstühle, Decken und Balken regeln bautechnische Vorschriften den Einsatz von chemischem Holzschutz.

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