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Bei Holzleimen wird zwischen vollsynthetischen Leimen (Kunstharzleim) und Leimen pflanzlicher (z.B. Stärkeleim) oder tierischer (Knochenleim, Lederleim, Kaseinleim) Herkunft unterschieden. Die Auswahl eines geeigneten Holzleims richtet sich nach dem jeweiligen Verwendungszweck. Neben den bisher genannten physikalisch abbindenden werden auch chemisch abbindende Leime als Holzleim eingesetzt, u.a. solche auf der Basis von Harnstoff-, Melamin-, Phenol- od. Kresolharzen. Mit derartigen Holzleimen sind auch wasserfeste Verleimungen von Holz möglich. Der wichtigste Einsatzzweck von Holzleim am Bau ist das Verkleben von Holzfußböden. Wobei das vollflächige Verkleben von Parkettböden nur noch in den seltesten Fällen vorgenommen wird. Für Selbermacher ist die schwimmende Verlegung sowieso die geeignetere Methode. Das vollflächige Verkleben von Parkett oder Massivholzdielen sollte man dem Fachmann überlassen.
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