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Manchmal reichen in der Möbeltischlerei oder im Baubereich die Holzlängen nicht aus, das Holz muss verlängert werden. Dabei müssen die Verbindungen die auftretenden Kräfte aufnehmen und übertragen können. Je nach Belastung können Druck-, Zug-, Biegekräfte oder Verdrehungen auftreten. Dementsprechend müssen die Verbindungen unterschiedlich ausgebildet sein. Solange keine Biegekräfte, sondern nur reine Druckkräfte auftreten, würde eine einfache Überblattung oder ein stumpfer Stoß ausreichen. Da dies aber nicht so ist, werden in das Holz Schlitze und Zapfen gesägt oder gefräst. Dies geschieht heutzutage meist mit Maschinen, doch früher mussten die Verbindungen mit Säge und Stemmeisen hergestellt werden. Gebräuchlich Holz-Längsverbindungen sind Bügelzapfen-Längsverbindung, Sichelzapfenverbindung, Doppelzapfen-Längsverbindung, Doppelbügel-Längsverbindung, Kreuzzapfen-Längsverbindung und vierzapfige Längsverbindung.
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