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Bei dieser Heizungsart dient Wasserdampf als Wärmeträger anstelle von Warm- oder Heißwasser. Gearbeitet wird mit einem Betriebsdruck von 1,0 bis maximal 2,0 bar. Die Oberfläche der Heizflächen (z.B Gussradiatoren oder glatte bzw. verkleidete Rohre) wird dabei bis zu 130 °C heiß. Für normale Aufenthaltsräume in Wohngebäuden ist eine solche Temperatur natürlich nicht tragbar. Zumal die Wärmeabgabe nicht ohne weiteres geregelt werden kann. Hochdruck-Dampfheizungen kommen deshalb nur für die Heizung von Fabriken und Industrieanlagen in Frage, wo ohnehin hochgespannter Dampf für industrielle Zwecke aus fabrikationstechnischen Gründen oder zur Stromerzeugung gebraucht wird.
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