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Maltechnik, bei der durch Auftragen von lichtundurchlässigen Farben (Wasser-, Tempera-, Öl- oder Mischfarben) auf die Rückseite einer dünnen Glasscheibe unter Lichteinfall ein besonders leuchtkräftiges Bild entsteht. Insofern ist die Hinterglasmalerei eine Form der Kaltmalerei. Im Gegensatz zur üblichen Reihenfolge des Malvorgangs werden zuerst der Vordergrund (Konturen, Schrift) und die Schattierungen aufgetragen, dann folgt das Mitteltönen und schließlich das Aufmalen des Hinter- bzw. Malgrunds. Angewandte Techniken sind unter anderem die partielle Vergoldung (zum Beispiel für Gewänder, Aureolen), die Verspiegelung unbemalter Flächen mit Stanniol und Quecksilber ("Spiegelbilder"), das Abdecken des Grunds mit Kienruß und Leinöl, das Einritzen feiner Zeichnungen in Gold- und Silbergrund und das Einfassen von "Hinterglasradierungen" in feingeätzte Spiegelrahmen.
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