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Die Funktionsweise eines elektrischen Heizstrahler ist ähnlich wie bei einer Glühlampe - elektrischer Strom durchfließt eine Heizwendel oder einen Heizstab und erwärmt diese. Der einzige Unterschied ist, dass bei einer Glühlampe Licht und bei einem Heizstrahler Wärme erzeugt werden soll. Bei einem Heizstrahler wird der Glühkörper nicht so heiß und muss daher nicht, wie bei einer Glühlampe, in Schutzgas eingeschlossen werden. Mehrere hundert Grad Celcius wird der Glühkörper bei einem Heizstrahler aber dennoch heiß, weshalb stets ein Berührungsschutz angebracht ist. Über einen Spiegel werden die Infrarotstrahlen eines Heizstrahlers in die gewünschte Richtung gelenkt. Solche Infrarotheizstrahler werden in vielen Bereichen verwendet. In der Gastronomie und im privaten Bereich werden sie als sogenannte Outdoor- oder Terrassenheizungen verwendet. Auch als Zusatzheizung im Badezimmer und überall dort, wo kurzfristig Wärme benötigt wird, kommen sie zum Einsatz. Für Babys gibt es spezielle Wickeltisch-Heizstrahler, die sichere Heizstäbe haben müssen und die so beschaffen sein müssen, dass sich die Kleinen wohl fühlen. Oft besitzen solche Geräte auch eine Abschalt-Automatik. Die Rotlichtlampe ist eine Sonderform des elektrischen Heizstrahlers. Bei ihr ist die über den Glühkörper erzeugte Wärme gering genug ist, um aus kleinerem Abstand medizinisch wirken zu können.
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