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Heizleisten

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» Wandheizungen -altes Prinzip, moderne Heizung
» Trockene Wände durch gleichmäßige Erwärmung

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Heizleisten Heizleisten (engl. base-boards) sind eine Ausführungsform von Wandheizungen, somit eine Vollheizung (und kein bloßer Zusatz zu einer anderen Heizung). In Nordamerika (USA bzw. Canada) nach dem 2.Weltkrieg entwickelt, haben sie dort wegen der energetischen Vorteile und des optimalen Raumklimas die Heizkörper weitgehend verdrängt. Im europäischen Raum werden ihre Vorteile zunehmend wahrgenommen. Da der menschliche Körper mehr Energie produziert, als er benötigt, muss er den Überschuss abgeben. Aufgrund seiner Oberflächentemperatur von ca. 30°C geschieht diese Abgabe hauptsächlich über Wärmestrahlung an kältere Umgebungsflächen (neben Atmung und Konvektion). Daher suchen wir im Sommer gerne eine schattige Umgebung. In der kälteren Jahreszeit werden diese aber leicht zu kalt, sodass er zu stark auskühlt ("uns wird kalt"). Dem können wir entgegenwirken, indem wir die Oberflächentemperatur der Gebäudehülle erhöhen (rauminnenseitig natürlich). Heizleisten sind zu diesem Zweck einfach und wirksam. Sie bestehen aus einem eingehausten Kleinkonvektor in Bodennähe, der mit Warmwasser oder elektrisch betrieben wird. Er soll einen nur leichten wandnahen warmen Luftstrom erzeugen, der seine Wärme an die kälteren Wände darüber abgibt und somit deren Oberflächentemperatur anhebt, bis wir uns wieder thermisch wohl fühlen.

Angenehme Begleiterscheinungen:

- Die Raum- = Atemluft bleiben dabei praktisch unbewegt (wohltuend für die Atemwege) und die Füße durch keinen bodennahen Luftstrom gekühlt.

-Annähernd gleiche Temperaturverteilung im Raum wegen des Strahlungsausgleichs (auch an den Möbeln), wir fühlen uns rundum wohl.

- Die Wandtemperatur ist immer höher als Raumlufttemperatur, daher keine Feuchtekondensation und Schimmelbildung.

- Trocknen der Außenwände bis zu einer deutlich tieferen Ausgleichsfeuchte, was den Wärmedurchlasswiderstand merklich erhöht, bei entsprechender Energieeinsparung.

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