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Heizkostenverteiler sind Messgeräte, die den Heizöl-Verbrauch oder Gasverbrauch an einem einzelnen Heizkörper erfassen. Man findet sie meist in kleineren Mietwohnungen in Mehrfamilienhäusern, um die Heizkosten verbrauchsabhängig berechnen zu können. Der Heizkostenverteiler erfasst keine physikalischen Einheiten wie Liter oder Gramm, sondern zeigt abstrakte Recheneinheiten an, die den jeweiligen Anteil am Gesamtverbrauch im Gebäude darstellen. Erst aus dem Verhältnis mehrerer gleichartiger Heizkostenverteiler in einem Gebäude errechnen sich also die konkreten Heizkosten zum Beispiel für eine Wohnung. Die Heizkostenverteiler nach dem Verdunstungsprinzip sind die klassische Variante dar. In diesen Heizkostenverteilern bildet die temperaturabhängige Verdunstungsrate einer speziellen Messflüssigkeit die relevante Messgröße. Neben Heizkostenverteilern nach Verdunstungsprinzip, gibt es auch Heizkostenverteiler in elektronischer Ausführung. Bei diesen Heizkostenverteilern ist es nicht mehr notwendig, dass die Wohnung zum Ablesen des Verbrauchs betreten werden muss, das funktioniert in diesem Fall über Funk. Diese Geräte stellen bei Niedertemperatur-Heizanlagen oder bei besonderen Anforderungen hinsichtlich Zwischenablesungen eine sinnvolle Alternative dar.
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