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Der Hausbock bereitet dem Hausbesitzer sicherlich die meisten Albträume bei den holzzerstörenden Insekten. Der Käfer ist 8 bis 25 mm lang, wobei das Männchen deutlich kleiner als das Weibchen ist. Der Körper ist dunkel bis schwärzlich und weist auf den Flügeldecken weißbehaarte Winkel auf. Typisch sind weiterhin zwei glänzende Höcker auf dem Halsschild und die verdickten Schenkel. Bis zu 400 Eier legt jedes Weibchen in Risse und Ritzen von Nadelholz. Die Larve lebt vom Eiweiß im Holz. Sie frisst sich daher bevorzugt durch das nährstoffreiche Splintholz von Kiefer, Tanne, Fichte oder Lärche. Laubholz wird grundsätzlich gemieden. Die Hausbocklarve liebt Wärme (24-30°C) und feuchtes, frisches Holz [Holzfeuchte 18-30%]. So feucht werden Dachbalken zwar meist nicht sein, doch erst ab einer Holzfeuchte unterhalb von 8-10% stellen die Larven ihre Weiterentwicklung ein. Am stärksten ist der Befall des frischen und nährstoffreichen Holzes bis zu einem Alter von etwa 30 Jahren. Ist das Holz über 60 Jahre alt, ist die Larvenentwicklung rückläufig und bei über 100 Jahren altem Holz findet man Hausbocklarven nur noch vereinzelt. Von diesen Larven geht auch keine Gefahr mehr für das Holz und das Bauteil aus.
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