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Granit

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» Natursteine im Bauwesen - ein kurzer Überblick
» Natursteinpflaster: Formate und Verlegemuster

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Granit ist wohl das bekannteste und wichtigste Tiefengestein. Es besteht aus Feldspat, Quarz und Glimmer in unterschiedlichen Mengenanteilen. Das Gestein ist hart, recht verwitterungsbeständig und daher auch sehr beanspruchbar. Zu bearbeiten ist es schwer, doch polieren läßt es sich gut. Von fast weiß über hellgrau bis dunkelgrau reicht die Farbpalette, die durch zahlreiche Rot-, Gelb- und Blautöne ergänzt wird. Granit ist das wichtigste Material für Natursteinpflaster. Aber auch als Bodenplatten, Treppenstufen, Fensterbänke und Küchenarbeitsplatten und Mauersteine sind Granitgesteine nicht aus dem Bauwesen wegzudenken. Weniger geeignet ist Granit für die Bildhauerei, da sich keine differenzierte Formen herstellen lassen. Irritierend für den Verbraucher ist, dass auf Kleinformate zurechtgesägte Granitplatten als Granitfliesen angeboten werden. Granit findet man in Deutschland noch in mehreren Steinbrüchen im Harz, Schwarzwald, Bayerischer Wald, Oberpfälzer Wald, Fichtelgebirge, südliches Sachsen und Ostsachsen. Dennoch werden alljährlich viele Tausend Tonnen eingeführt aus Niederösterreich, Sardinien, Bretagne, Südfrankreich, Spanien und Portugal, Polen, Tschechien, Fernost oder Südamerika. Granit wird, sofern er für den dekorativen Bereich eingesetzt wird, oft nach den Herkunftsgebieten benannt. So läßt sich beispielsweise der Giallo Veneziano leicht geografisch zuordnen.

Granit

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