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Glasgewebetapete zählt zu den robustesten Wandbelägen überhaupt, ist aber nicht gerade preiswert. Die sehr grobmaschige, wasserdampfdurchlässige Tapete besteht aus hauchdünnen Glasstäbchen. Diese werden in der Produktion auf verschiedene Weise verflochten, sodass man unterschiedliche Webstrukturen erhält. Sie wird gerne in gewerblichen Einrichtungen, Krankenhäusern und Hotels eingesetzt. In strapazierten und beanspruchten Räumen im Privatbereich wie Treppenhäusern, Fluren oder Dachgeschossen sind Glasfasertapeten aber auch empfehlenswert. Durch seine hohe Reißfestigkeit ist das Gewebe auch vor Bewegungen des Dachstuhls gefeit. Daneben liegen die Vorteile im guten Brandschutzverhalten und in der relativ einfachen Verarbeitung. Glasgewebe ist wie Vlies-Tapete dimensionsstabil, das heißt, es dehnt sich weder aus noch schrumpft es. Mit aufspringenden Nähten ist daher beim Tapezieren nicht zu rechnen. Das Glasgewebe kann ohne Weichzeiten direkt ins Kleisterbett an Wand oder Decke eingelegt werden. Hierfür ist ein spezieller Kleber notwendig, der meist fertig angerührt in Eimern erhältlich ist. Der Anstrich von Glasgewebe-Tapete erfolgt mit einer speziellen Glasgewebefarbe oder Latexfarbe.
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