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Zur Untersuchung von Bauteilen auf Tauwasserbildung hat sich das Glaser-Verfahren als eine
geeignete Methode bewährt, womit sowohl die Kondensationsstelle als auch die Kondensatmenge
bestimmt weden kann. Das Verfahren rechnet ohne instationäre Anteile und ist deshalb zwar nicht
sehr genau, liefert jedoch ausreichende Ergebnisse bei relativ geringem Aufwand.
Dabei geht man von der Tatsache aus, dass der vorhandene Dampfdruck an keiner Stelle im Bauteil größer
sein kann als der Sättigungsdruck. Das bedeutet, dass die Linie des tatsächlichen Dampfdruckes nie oberhalb der
des Sättigungsdampfdruckes verlaufen kann. Das Glaser-Verfahren ist ein Verfahren, das teils mit
grafischer Methode (siehe Glaser-Diagramm) und teils mit Berechnungen arbeitet.
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