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Glasdoppelfassaden gehören zu den bevorzugten Gestaltungsmitteln von internationalen Stararchitekten, die Bürohochhäuser oder sog. Bürotürme bauen.
Die Glasdoppelfassade besteht aus einer äußeren und einer inneren Glasfassade, wobei der Zwischenraum zwischen beiden als Flur bzw. Laufzone genutzt werden kann. Glasdoppelfassaden bieten eine durchaus aufregende Optik - vor allem dann, wenn sich die Sonne in den Scheiben spiegelt. Sie sind jedoch äußerst umstritten hinsichtlich ihrer Energiebilanz. Ohne aufwändiges Belüftungs- und Klimatisierungssystem können sich die Menschen in diesen Bürotürmen kaum aufhalten, da eine Fensterlüftung durch beide Fassaden nicht ausreicht. Keineswegs nur die Sommersonne treibt die Energiekosten für die Klimatisierung in die Höhe. Auch die fast waagerecht stehende Frühjahrs- und Herbstsonne treibt die Kühlaggregate auf Höchstleistung. Bei Verwendung getönten Glases, durch die die Energiebilanz verbessert werden kann, können jedoch ein "schummrige" Lichtverhältnisse entstehen, die die in den Türmen arbeitenden Menschen belasten.
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