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Gipsfaserplatten sind neben Gipskartonplatten die gebräuchlichsten Ausbauplatten im Innenbereich. Sie werden aus einem Gemisch von Gips und Zellulosefasern hergestellt und haben, im Gegensatz zu Gipskartonplatten, keine Ummantelung. Die Anwendungsbereiche jedoch sind grundsätzlich die gleichen. Gipsfaserplatten dienen als Wand- und Deckenbekleidung, als Decklage von Unterdecken sowie für die Bekleidung von Montagewänden. Sie sind nicht brennbar und können auch in Feuchträumen verwendet werden. In der modernen Holzrahmenbauweise und beim Fertighausbau finden homogene und schwere Gipsfaserplatten als mittragende oder aussteifende Beplankungen Verwendung. Das Zuschneiden der Platten erfolgt durch Sägen. Bei Platten bis 15 mm Dicke ist auch Ritzen mit einem speziellen Plattenreißer und Brechen möglich. Die Platten können weiter durch Bohren und Schleifen bearbeitet werden. Durch Fräsen lassen sich profilierte Kanten herstellen. Gipsfaserplatten sind für das Befestigen mittels Schrauben, Klammern und Nägeln geeignet. Mitunter werden auch rückseitig aufgebrachte Klemm- und Hängesysteme verwendet.
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