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Der Geruchsschwellenwert ist ein Wert, mit dem die Qualität von Trinkwasser beurteilt werden kann. Ist der Geruch von Wasser sinnlich wahrnehmbar, kann er qualitativ angegeben werden, z. B. als "modrig", "fischig" oder "nach Chemikalien". Quantitativ kann der Geruch mit Hilfe des Geruchsschwellenwertes gemessen werden. Dabei wird die Wasserprobe mit geruchsfreiem Wasser schrittweise solange verdünnt, bis der Geruch eben gerade noch wahrgenommen werden kann. Dann werden die Volumenanteile von Verdünnungswasser und von zu untersuchendem Wasser zueinander en Beziehung gesetzt. Das Rechenergebnis heißt Geruchsschwellenwert, ist aber eigentlich ein Verdünnungsfaktor. Geruchsfreies Wasser hat demnach den Geruchsschwellenwert Null. Der Grenzwert nach Trinkwasserverordnung beträgt 2 bei 12°C und 3 bei 25°C Wassertemperatur.
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