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Als Gerinne bezeichnet der Wasserbauer ein Bauwerk, das seitlich und unten begrenzt wird und in dem eine Flüssigkeit (in der Regel Wasser) fließt. Sofern ein Rohr nicht ganz gefüllt ist, wird auch dieses als Gerinne bezeichnet. Es muss also eine freie Oberfläche besitzen. Dies ist bei der Berechnung des Abflusses wichtig. Der Wasserbau-Experte unterscheidet bei offenen Gerinnen den strömenden und den schießenden Abfluss. Störungen in strömenden Gewässern (z.B. Steine, Äste, Einbauten) wirken sich auch gegen die Fließrichtung aus. Bei schießendem Abfluss sind nur Auswirkungen in Fließrichtung des Wassers zu beobachten.
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