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Frostschäden treten im Bauwesen in mehreren Ebenen auf. Zunächst werden sie dadurch hervorgerufen, dass Beton, Mörtel und Putz bei Frost keine ausreichende Abbindewärme entwickeln können. Das unvollständige Abbinden ruft Risse und Fugenundichtigkeiten hervor, in die Wasser eindringt, was bei Frost zu Absprengungen führen kann. Beton- Mörtel- und Putzarbeiten sind deshalb auch im Winter über 0° C auszuführen.
Weiterhin treten Frostschäden bei Fliesenbelägen auf, die durch fehlende Drainage oder mangelhafte Abdichtung häufig zu Schaden kommen. Eindringendes Regenwasser und Frost sprengen Fliesen und Beton regelrecht auseinander und sorgen für zahlreiche Sanierungsfälle.
Auch bei Holz treten Frostschäden auf, die als Frostrisse bezeichnet werden.
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