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Bei einem Frühbeet macht man sich das Grundprinzip zunutze, dass Sonnenstrahlen durch Glas oder Folie dringen und die Luft darin erwärmt. Da die Wärme nur sehr langsam wieder entweichen kann, ist es im Frühbeet immer einige Grad wärmer als in der Umgebung. Das bringt Pflanzen dazu, dass sie früher und schneller wachsen. Das Frühbeet ist also ein Gewächshaus in klein. Frühbeete lassen sich aus unterschiedlichen Materialien herstellen. So können die Seitenteile aus Holz bestehen, gemauert oder betoniert werden. Länger haltbar ist ein Frühbeet aus Holz, wenn es keinen direkten Erdkontakt besitzt. Es sollte daher auf eine Schicht Mauersteine oder ein Fundament aus Beton gestellt werden. Abgedeckt werden Frühbeete mit einem Rahmen, der eine Neigung haben sollte, damit das Regenwasser ablaufen kann. Als günstigste Variante wird der Rahmen mit einer durchsichtigen Folie bespannt. Hier ist eine Unterstützung mit Sprossen oder einem Drahtgeflecht hilfreich, damit sich keine Wassersäcke bilden. Stabiler wird es mit einer Abdeckung aus Glas oder Kunststoff. Günstig ist die Verwendung von Glas, das auf der einen Seite glatt und auf der anderen Seite genörpelt ist. Dadurch wird das Sonnenlicht zerstreut und die gesamte Fläche gut ausgeleuchtet. Auch alte Fensterrahmen mit Glaseinsatz lassen sich sehr gut als Frühbeetabdeckung verwenden. Oder man greift auf ein fertiges Produkt aus dem Handel zurück, der Frühbeete in verschiedensten Materialien und Größen anbietet.
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