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Formaldehyd gilt nach wie vor als ein potentiell krebserregender Stoff. Trotzdem atmen Millionen von Menschen ihn immer noch täglich in zum Teil bedenklich hohen Konzentrationen ein, denn der Giftstoff ist Bestandteil von Bindemitteln, die zur Herstellung von Möbeln und Holzwerkstoffen verwendet. Die Folge können Augenreizungen, Schnupfen, Husten, oder Schlafstörungen sein.
Im Normalfall erfolgt eine Formaldehydsanierung durch Austausch der betroffenen Möbel oder Bauteile. Das ist aus statischen Gründen häufig nicht möglich. In diesen Fällen haben sich Ammoniakbegasungen und der Einsatz von Schafwolle zum Beispiel als Absorbervlies bewährt.
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