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Fitscheneisen

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Das Fitscheneisen ist ein Werkzeug zum Einstemmen von Fitschen. Diese Eisen sehen aus wie Meissel, haben also oben den Griff und die Schlagfläche. Unten verbreitern sie sich und dieses entsprechend der Stärke der Bänder. Die Breite der Eisen war ebenfalls auf die Stärke abgestimmt. Das Geheimnis dieser Fitschenbandeisen sind die auf den flachen Seiten der Klinge aufgebrachte kleinen Zähne. Man schlägt das Fitschenbandeisen immer ein wenig tiefer in das Holz und wendet es nach jedem Arbeitsgang, da diese Zähne nur einseitig aufgebracht sind. Beim Herausziehen des Eisens blieben dann die Späne in diesen Zähnen hängen. Das Einstemmen der Fitschen war eine äusserst mühselige Angelegenheit und man musste die Stelle, wo das Fitschenband eingestemmt werden sollte, immer sehr sorfältig zwischen zwei Beilagen spannen, denn es kam häufig vor, dass der Rahmen oder die Tür an dieser Stelle platzte. Besonders schön war es immer, wenn sich genau an der Stelle ein Ast befand. Ende der fünfziger Jahre entwickelte die Industrie entsprechende Maschinen, um die Fitschenbänder einstemmen zu können. Diese Maschinen waren damals schon Kombi - Maschinen, denn man konnte sie umrüsten und dann Schlösser, speziell an Zimmer- und Haustüren, damit einstemmen.

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