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Das Wort kommt aus dem Französischen (vernis = Lack). Firnis ist aber in unserer Bedeutung kein Lack, sondern allenfalls ein Klarlack. Firnis wird im Baubereich vor allem bei der Holzbearbeitung eingesetzt, und zwar hier ausschließlich das Leinölfirnis. Ansonsten wurde und wird Firnis von den Kunstmalern benutzt, um die Leuchtkraft von Ölgemälden zu verstärken und die Gemälde insgesamt vor Umwelteinflüssen zu schützen. Reine Ölfirnisse haben die Angewohnheit nachzudunkeln. Der Vorgang läßt sich beschleunigen, in dem man den Firnis leicht einfärbt. Das nutzt(t)en Kunstfälscher aus, um neue Bilder zu "antikisieren".
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