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Feuchte-Suchmethode

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Verfahren zur Leckortung von wasserführenden Leitungen. Mit einem Baufeuchte-Meßgerät läßt sich zerstörungsfrei Feuchtigkeit in Wänden, Decken und Fußböden aufspüren. Die Feuchtemessung erfolgt über das Auflegen der am Gerät befestigten Meßbügel auf dem Meßgut. Man spricht von einem "dieelektrischen" Wassergehaltsmessverfahren. Je höher die Dielektrizitätskonstante, desto größer ist die Feuchtigkeit. Das Meßgerät sendet Hochfrequenzwellen aus. Dabei wird eigentlich die Kapazität eines Kondensators gemessen, der das Herz des Meßgeräts darstellt. Die Messelektronik wandelt die Messdaten in einen ablesbaren Prozent-Wert um. Die Rohdichte des zu messenden Materials muss allerdings bekannt sein, da sonst keine vernünftigen Ergebnisse zu erwarten sind. Meßfehler können auch bei unebenen Oberflächen auftreten, wenn der Meßbügel nicht vollständig aufliegt. Bis zu einer Tiefe von etwa 120 mm kann damit übermäßige Feuchtigkeit im Untergrund entdeckt und lokalisiert werden. Die Feuchte-Suchmethode dient insbesondere zur Bestätigung einer mit anderen Mitteln erstellten Diagnose.

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