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Fassadenanker dienen der Befestigung von Fassadenverkleidungen unterschiedlicher Art wie Natursteinplatten, Betonfertigteilen, Keramikplatten oder Schichtpresstoffplatten. Sie sind aus Edelstahl gefertigt und müssen nicht nur das Gewicht der Platten tragen, sondern auch Winddruck und Temperaturschwankungen standhalten, weshalb einer jeden baulichen Zulassung sorgfältige bauamtliche Prüfungen vorausgehen. So unterschiedlich, wie die Fassenbekleidungen, sind auch die Konstruktionsweisen der Anker.
Beim Hinterschnitt-Fassadenanker (Foto Hersteller KEIL) werden die Platten rückseitig angebohrt und sog. Agraffen befestigt, die in Ankerschienen eingehängt werden. Bei anderen Systemen (Zeichung Hersteller HALFEN-DEHA) werden die Anker in Betonplatten gegossen und diese dann mit dem Tragwerk verbunden, wobei eine Abstandsschraube für eine einheitliche Distanz sorgt. Weitere Ankersysteme wie die Konsolanker dienen der Mauerwerksabfangung bei Vorsatzschalen aus Verblendern.
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