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Endenergie

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Als Endenergie wird die unmittelbar gebrauchsfähige Energieform bezeichnet. Sie wird berechnet, indem von der Primärenergie Umwandlungs-, Speicher- und Leitungsverluste sowie Eigenverbrauch und nichtenergetischer Verbrauch abzieht. Der Endenergieverbrauch ist angegeben in GWh (1 GWh = 1.000.000 kWh). Der Endenergieverbrauch in Deutschland hat sich seit 1990 nicht maßgeblich geändert. Er schwankt um einen Wert von 2.600.000 GWh. Dies liegt daran, dass der steigende Energiebedarf der Gesellschaft durch die steigende Effizienz der Anlagen und Verbraucher kompensiert wird. In den meisten Fällen handelt es sich bei der Endenergie um eine Sekundärenergie, das heißt, sie wurde zuvor umgewandelt wie z.B. Heizöl oder Holzpellets. In seltenen Fällen handelt es sich auch um Primärenergie wie beispielsweise bei Anthrazitkohle.

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