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Beim 230 V-Wechselstrom gibt es 2 Leiter. Der Drehstrom benutzt drei Leiter und zusätzlich noch den Nullleiter, bei denen die drei Phasen verschoben sind. Die Spannungen zwischen den Leitern und dem Nulleiter nennt man Strangspannungen. Die Effektivspannung zwischen den Leitern, die effektiven Außenleiterspannungen, kann man durch Vektoraddition der effektiven Strangspannungen ermitteln. Die Außenleiterspannungen sind um den Faktor größer als die Strangspannungen. Da man den Drehstrom gut transformieren kann und Drehstrommotoren klein, kompakt, wartungsarm und billig hergestellt werden können, sind heute alle öffentlichen Stromnetze Drehstromnetze. Innerhalb eines Haushaltes sind für gewöhnlich nur der Elektroherd und der Durchlauferhitzer an alle drei Phasen angeschlossen – die Steckdosen hingegen führen nur eine der drei Phasen und den Neutralleiter.
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