|
|
Dezibel (dB) ist das logarithmierte Verhältnis zweier elektrischer Größen (Spannung, Strom, Leistung). Typischerweise kommt der Begriff Dezibel allerdings im Zusammenhang mit Schall und Akustik vor. Dort ist er das Maß für die Intensität eines Geräusches. Im Bauwesen soll die in Wohnräumen herrschende Lautstärke möglichst gering sein, weshalb der Schallschutz ein wichtiges Thema ist. Dass zuviel Lärm krank macht, ist seit langem bekannt. Ab einem Dauerschallpegel von 60 Dezibel treten Stressreaktionen im Schlaf auf, ab 80 Dezibel kann die Gesundheit leiden. Die Schmerzgrenze liegt bei 130 Dezibel, dann hält sich ein Mensch automatisch die Ohren zu. Lärmeinwirkung von 150 Dezibel verursacht in Sekunden irreparable Schäden.
Im Nachfolgenden sind einige Beispiele von Geräuschen und ihren Schallpegeln aufgeführt. Eine Zunahme um zehn Dezibel entspricht einer Verdopplung der Lautstärke.
10 Dezibel: Atmen, raschelndes Blatt
20 Dezibel: Ticken einer Armbanduhr
30 Dezibel: Flüstern
40 Dezibel: leise Musik
45 Dezibel: übliche Geräusche in der Wohnung
50 Dezibel: Regen, Kühlschrankgeräusche
55 Dezibel: normales Gespräch
60 Dezibel: Nähmaschine, Gruppengespräch
65 Dezibel: Kantinenlärm
70 Dezibel: Fernseher, Schreien, Rasenmäher
75 Dezibel: Verkehrslärm
80 Dezibel: Telefonläuten, Presslufthammer
90 Dezibel: Lastwagen
100 Dezibel: Ghettoblaster
110 Dezibel: Diskomusik, Motorsäge, Autohupe
120 Dezibel: Kettensäge, Presslufthammer
130 Dezibel: Autorennen, Düsenjäger
|
 |
| © Copyright by pw-Internet Solutions GmbH |
 |
|
|
|