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Als Dehnung wird bauphyikalisch eine durch eine Normalspannung (Zug, Druck) bewirkte Längenänderung einer Probe oder eines Bauteils verstanden (bezogen auf die Ausgangslänge,reine Verhältniszahl). Zugspannungen rufen eine Längenzunahme und damit eine positive Dehnung (Längsdehnung), Druckspannungen eine Verkürzung und damit eine negative Dehnung (Stauchung, Längsstauchung) hervor. Bei Belastung unterhalb der Fließgrenze tritt eine elastische, d.h. reversible Dehnung ein (das Material verhält sich elastisch, der Körper nimmt nach Entlastung wieder die Anfangslänge ein), während oberhalb der Fließgrenze die Dehnung nur teilweise oder gar nicht mehr reversibel ist (der Körper bleibt dauernd deformiert, man spricht von der plastischen Dehnung). Mit der Dehnung ist stets auch eine Querschnittsänderung (positive oder negative Querkontraktion) verbunden.
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