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Deckfurnier

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Deckfurniere geben den furnierten Vollholzteilen, dem Sperrholz, den Verbundplatten oder anderen mit Furnier beplankten Werkstoffen ein dekoratives Aussehen. Deck- bzw. Edelfurniere werden sichtbar innen oder außen aufgeleimt. Dementsprechend unterscheidet man Innenfurniere und Außenfurniere. Weiterhin unterscheidet man bei Deckfurnieren je nach Faserverlauf Langfurniere und Maserfurniere. Bei Langfurnieren erfolgte die Schnittführung parallel zur Stammachse. Maserfurniere werden aus Maserknollen oder Wurzelholz hergestellt. Sie besitzen eine besonders schöne Maserung, weshalb Maserfurniere etwas teurer als andere Furniere sind. Die Dicke der Deckfurniere beträgt bei Laubhölzern 0,55 mm bis 0,75 mm und bei Nadelhölzern 0,85 mm bis 1,00 mm. Da sich einseitig furnierte Flächen verziehen, muss auf der nicht sichtbaren Seite eines Werkstücks ebenfalls ein Furnier aufgeleimt werden, dieses Furnier nennt man Gegenfurnier. Um das Reißen der Deckfurniere (vor allem Maserfurniere) zu verhindern, müssen unter dem Deckfurnier Unterfurniere aufgeleimt werden. Zudem verbessern Unterfurniere die Plattenoberfläche. Als Unterfurniere eignen sich besonders dünne feinporige Furniere. Absperrfurniere werden auf Holzplatten aufgeleimt, um ein Arbeiten des Holzes zu verhindern - dementsprechend sind sie auch zwischen 1,5 und 3,5 mm dick. Mehr als 10 % der Plattendicke sollen sie allerdings nicht überschreiten, damit die Absperrfurniere die abgesperrte Platte nicht verziehen.

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