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Dach- und Deckenplatten aus Porenbeton sind bewehrte, tragende, großformatige Bauteile nach DIN 4223. Als einbaufertige Montagebauteile besitzen sie bereits bei der Anlieferung volle Tragfähigkeit. Der Einbau erfolgt weitgehend trocken, lediglich Fugen und Ringankerquerschnitte müssen mit Beton vergossen werden. Schalungen sind keine erforderlich. Porenbeton-Deckenplatten eignen sich für alle Zwischen- und Abschluss-Decken von Gebäuden und können auf Stahlbeton, Stahl, Holz oder Mauerwerk verlegt werden. Aufgrund ihrer sehr guten Wärmedämmfähigkeit erfüllen Deckenplatten aus Porenbeton als Keller- oder Obergeschossdecken schon mit den üblichen Deckenauflagen die Forderungen eines erhöhten Wärmeschutzes. Die Porenbeton-Dachplatten werden wie die Deckenplatten mit Nut und Feder verlegt. Der Fugenverguss entfällt, statt dessen müssen Verankerungsteile entsprechend ausgebildet und eingebaut werden. Bei geneigten Dächern muss die erste Platte an der Traufe sofort mit einer Absturzsicherung verbunden werden.
(Foto: Hersteller YTONG)
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