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Sollen Holzstämme vor der Verarbeitung zum Furnier weich gemacht werden, werden sie über heißem Wasserdampf gedämpft oder in heißes Wasser eingetaucht. Dabei wird entweder der ganze Stamm oder Stammteile eingeweicht. Die Furnierfarbe heller Holzarten würden unter dieser Prozedur leiden. Deshalb werden sie nicht gedämpft. Auch Parkett wird gedämpft. Das Dämpfverfahren bewirkt eine kräftigere, wärmere Farbgebung des Holzes ("Anfeuerung") im Vergleich zu ungedämpfter Ware. Durch Dämpfen lässt sich Holz auch biegen. Dabei wird das Holz durch heißen Wasserdampf behandelt. Dadurch wird das Holz biegsam und geschmeidig. Das Dampfbiegen erfordert großes Geschick, weil unter anderem das Biegen direkt nach dem Dämpfen geschehen muss, solange das Holz noch warm ist. Häufig wird das Holz wie bei der Formverleimung auch in eine Form gesteckt. Nach dem Trocknen und Abkühlen behält das Holz somit die gewünschte Form.
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