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Von Bilderrahmeneffekt spricht man bei Ungleichmäßigkeit des Farbtons, die auftreten kann, wenn eine Wandfläche mit einem Farbroller und die Ränder mit dem Pinsel gestrichen werden (siehe Foto von Paint Quality Institute). Die gepinselten Bereiche wirken im Allgemeinen dunkler und ähneln damit einem „Bilderrahmen“. Auch gespritzte Bereiche können dunkler erscheinen, als benachbarte Stellen, die mit dem Pinsel oder mit der Rolle gestrichen wurden. Bilderrahmeneffekte können auch auf “Sheen-Effekte” zurückzuführen sein.
Um Bilderrahmeneffekte zu vermeiden muss die Farbe mit dem Pinsel oder mit dem Farbroller immer gleich stark verteilt wird. Nicht den ganzen Raum an den Rändern streichen, bevor dann die Wandflächen mit dem Farbroller gestrichen werden. Lieber abschnittsweise arbeiten, um einen „nassen Übergang“ zu gewährleisten. Bei abgetönten Farben muss die richtige Kombination zwischen Abtönfarbe und Grundfarbe beibehalten werden. Werksseitige Tönungen sowie Abtönfarben sollten zum Zeitpunkt des Verkaufs bzw. vor dem Gebrauch gründlich geschüttelt werden.
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